Die reife Schöpfung
Die Episode hat die Grundfrage gestellt und mit der Schrift beantwortet. Dieser Kurstext wiederholt sie nicht, er belegt sie — jede Behauptung auf ihrem Schriftgrund und in der reformierten Auslegungstradition.
„Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“ (1Mo 1,26-27)
Der Text sagt drei Dinge. Erstens: Der Mensch ist Geschöpf, unmittelbar von Gott ins Dasein gerufen. Zweitens: Er ist Bild Gottes. Drittens: Er ist ein reifes Wesen, nicht ein Kind, das erst werden muß.
Zur zweiten Aussage beginnt Herman Bavinck seine Lehre vom Menschen mit dem Satz:
«Das Wesen des Menschen liegt darin, daß er Gottes Bild ist. ... Unter allen Geschöpfen ist allein der Mensch das Bild Gottes, die höchste und reichste Offenbarung Gottes und damit zugleich Haupt und Krone der ganzen Schöpfung — imago Dei und compendium naturae.» — Herman Bavinck, Reformed Dogmatics II, § 33
Und er fügt hinzu, was entscheidend ist: «Nicht etwas im Menschen, sondern der Mensch selbst, der ganze Mensch, ist das Bild Gottes.»
Zur dritten Aussage — der Reife — ist Bavincks Beobachtung heute fast vergessen. Die Schrift lehrt, so Bavinck, «daß der Mensch, sowohl seelisch als auch leiblich, erwachsen geschaffen wurde, in virili aetate». Die ersten Menschen waren nicht «einfache, unschuldige Kinder», sondern «erwachsene, wohlbewußte und frei handelnde Wesen» (1Mo 1,27; 1Mo 2,19; 1Mo 2,23-24).
Bavinck nennt auch den Gegner. Die pelagianische Auffassung verlegt das Bild Gottes in die bloße Möglichkeit und macht den ersten Menschen moralisch indifferent. Bavinck antwortet mit einem Axiom: «Operari sequitur esse» — das Wirken folgt dem Sein. «Wie in der Natur nur ein guter Baum gute Früchte tragen kann, so geht auch im sittlichen Leben die gute Natur den guten Werken voraus.»
Hier setzt Rushdoony seinen eigenen Akzent. Er formuliert den Schlüsselsatz der Reihe: Unser Problem in der Psychologie ist nicht, daß der Mensch voller Triebe aus einer tierischen Vergangenheit ist; unser Problem ist, daß der Mensch in Aufruhr steht gegen die Reife. Das ist SEINE Zuspitzung, und sie folgt aus dem reformierten Satz, daß der Mensch erwachsen und gut geschaffen ist: Die Sünde ist nicht das Natürliche, sondern das Unnatürliche.
Die fünf Achsen des Bildes Gottes
Was ist das Bild Gottes inhaltlich? Die Schrift entfaltet es nirgends vollständig, aber sie gibt die Achsen an: Erkenntnis, Gerechtigkeit, Heiligkeit, Herrschaft und Personsein.
Die Erkenntnis:
„Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis, nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat.“ (Kol 3,9-10)
Gerechtigkeit und Heiligkeit:
„daß ihr ... den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.“ (Eph 4,22-24)
Die Herrschaft: „die sollen herrschen über die Fische im Meer ... und über die ganze Erde“ (1Mo 1,26) und „macht sie euch untertan; und herrscht über ... alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!“ (1Mo 1,28)
Das Personsein: „und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.“ (Offb 22,4)
Bavinck ordnet sie mit einer Unterscheidung, die die reformierte Theologie geprägt hat: das Bild Gottes «im weiteren Sinne» (Vernunft, Wille, Unsterblichkeit) und «im engeren Sinne» (Gerechtigkeit, Heiligkeit, Erkenntnis).
Eine Abgrenzung ist nötig. Die reformierte Tradition faßt das Bild in Erkenntnis, Gerechtigkeit und Heiligkeit zusammen, samt der Herrschaft über die Kreatur. Rushdoony ordnet diese Größen als gleichrangige Achsen und rückt die Herrschaft in ihre Mitte; das Personsein fügt er als fünfte hinzu. Das ist SEINE Anordnung: vereinbar mit der Tradition — Bavinck nennt die Herrschaft den äußeren Ausdruck des Bildes —, aber nicht die überlieferte Formel.
Calvin: «die Vollkommenheit unserer ganzen Natur»
Calvin zu Genesis 1,26-27 ist die ergiebigste Stelle der Auslegungsgeschichte.
«Was mich betrifft, so würde ich, ehe ich das Bild Gottes definiere, bestreiten, daß es sich von seiner Ähnlichkeit unterscheidet. ... Der Ausdruck selbst zeigt, daß der zweite Begriff zur Erklärung hinzugefügt ist: ‹den Menschen nach unserem Bild, uns ähnlich›, das heißt, daß er Gott gleich sei oder das Bild Gottes darstelle.» — Calvin zu Gen 1,26
Calvin verwirft die Anthropomorphiten, die die Ähnlichkeit im Leibe suchten («Laßt diese Träumerei begraben sein»), und weist Chrysostomus zurück, der die Herrschaft als das Bild bestimmte: «Das ist wahrlich ein Teil, obgleich ein sehr kleiner, des Bildes Gottes.»
Dann die Definition. Calvin schließt vom Zustand nach dem Fall auf den Zustand vor dem Fall:
«Da das Bild Gottes in uns durch den Fall zerstört worden ist, können wir aus seiner Wiederherstellung beurteilen, was es ursprünglich gewesen ist. ... Daß er dieses Bild in Gerechtigkeit und wahrer Heiligkeit bestehen läßt, geschieht durch die Figur der Synekdoche; denn obwohl dies der Hauptteil ist, ist es nicht das Ganze des Bildes Gottes. Durch dieses Wort wird also die Vollkommenheit unserer ganzen Natur bezeichnet ... So lag der Hauptsitz des göttlichen Bildes in seinem Geist und Herzen; doch gab es keinen Teil an ihm, in dem nicht einige Funken davon aufleuchteten.» — Calvin zu Gen 1,26
Drei Dinge sind festzuhalten. Erstens: Das Bild ist nicht ein Teil des Menschen, sondern «die Vollkommenheit unserer ganzen Natur». Zweitens: Sein Hauptsitz ist Geist und Herz. Drittens: Paulus nennt Gerechtigkeit und Heiligkeit als Hauptteil, nicht als Ganzes — wer das Bild allein in der Moral sucht, verkürzt es.
Zu Vers 27 bemerkt Calvin: «Die wiederholte Erwähnung des Bildes Gottes ist keine leere Wiederholung. ... Zugleich ermahnt er uns, aus welcher Höhe wir gefallen sind, damit er in uns das Verlangen nach ihrer Wiedererlangung wecke.» Die Lehre vom Menschen vor dem Fall ist kein nostalgisches Kapitel; sie ist die Voraussetzung der Lehre von der Errettung.
«Was ist der Mensch?» — Psalm 8
„Was ist der Mensch, daß du an ihn gedenkst, und der Sohn des Menschen, daß du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände gemacht; alles hast du unter seine Füße gelegt: Schafe und Rinder allesamt, dazu auch die Tiere des Feldes; die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, alles, was die Pfade der Meere durchzieht.“ (Ps 8,5-9)
Und der Rahmen: „Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!“ (Ps 8,10)
Matthew Henry legt aus, was das Bild Gottes an Herrschaft bedeutet:
«Er ist mit edlen Fähigkeiten ausgestattet: Du hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. ... Seine Vernunft ist seine Ehrenkrone; er soll diese Krone nicht entweihen. ... Seine Urkunde, mit der er diese Hoheit hält, datiert gleich mit seiner Erschaffung (1Mo 1,28) und wurde nach der Sintflut erneuert (1Mo 9,2).» — Matthew Henry zu Ps 8,5-8
Henry sagt, worauf der Psalm zielt: «Aber dies bezieht sich in besonderer Weise auf Jesus Christus. Von ihm werden wir gelehrt, ihn so auszulegen (Hebr 2,6-8).» Der Hebräerbrief zitiert denselben Vers und fügt hinzu: „Jetzt aber sehen wir noch nicht, daß ihm alles unterworfen ist.“ (Hebr 2,8) Wir leben in der Zeit der Eroberung.
Warum die Geschlechtlichkeit nicht zum Bild Gottes gehört
„Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“ (1Mo 1,27)
Der Vers nennt die Geschlechtlichkeit im selben Atemzug wie das Bild. Und doch gehört sie nicht zu den Aspekten des Bildes. Die fünf Achsen sind Erkenntnis, Gerechtigkeit, Heiligkeit, Herrschaft und Personsein; die Geschlechtlichkeit ist nichts davon. Sie ist ganz und gar eine Sache der Kreatürlichkeit.
Der Einwand liegt nahe: Paulus nennt den Mann «Gottes Bild und Ehre» (1Kor 11,7) und die Frau die Ehre des Mannes. Calvin hat ihn vorweggenommen und in einem Satz erledigt:
«Es entsteht auch diese weitere Schwierigkeit, nämlich warum Paulus der Frau das Bild Gottes abspricht, wo doch Moses beide ohne Unterschied mit diesem Titel ehrt. Die Lösung ist kurz: Paulus bezieht sich dort allein auf die häusliche Ordnung. Er beschränkt also das Bild Gottes auf die Regierung, in der der Mann Vorrang vor der Frau hat ... Hier aber ist die Rede von jener Herrlichkeit Gottes, die in der menschlichen Natur auf eigentümliche Weise hervorleuchtet, wo der Geist, der Wille und alle Sinne die göttliche Ordnung darstellen.» — Calvin zu Gen 1,26
Das ist der entscheidende Satz. Calvin begrenzt die Aussage von 1Kor 11,7 auf das häusliche Regiment. Die Fähigkeit zu Erkenntnis, Gerechtigkeit, Heiligkeit und Herrschaft ist bei der Frau nicht geringer als beim Mann. Bavinck sagt dasselbe von der anderen Seite: «Der ganze Mensch ist das Bild der ganzen Gottheit» — und der ganze Mensch schließt beide Geschlechter ein.
Rushdoony zieht daraus eine Zuspitzung, die als SEINE Formulierung zu kennzeichnen ist: Die Geschlechtlichkeit sei «ganz und gar und ausschließlich eine kreatürliche Sache». Die Tradition würde vorsichtiger sprechen: Die Geschlechtlichkeit ist nicht der Ort, an dem das Bild Gottes sitzt, aber sie gehört zur geschöpflichen Verfassung, in der das Bild sich entfaltet. Rushdoonys Unterscheidung ist schärfer — berechtigt, wo sie verhindert, daß die Geschlechtlichkeit zum Schlüssel des Menschen wird; problematisch, wo sie sie zum bloßen Anhängsel macht.
Dazu kommt ein Argument aus der Eschatologie. Paulus stellt den ersten und den letzten Adam gegenüber:
„So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, ›wurde zu einer lebendigen Seele‹; der letzte Adam zu einem lebendigmachenden Geist. Aber nicht das Geistliche ist das erste, sondern das Natürliche, danach [kommt] das Geistliche.“ (1Kor 15,45-46)
Der Mensch kann nicht aus dem definiert werden, was vergeht. Bavinck hat das in § 34 ausgeführt: «Obwohl Adam im Bild Gottes geschaffen war, war er es dennoch nicht auf einmal im vollsten Sinne.» Das Bild steht erst dann in seinem ganzen Reichtum vor uns, «wenn wir auch die Bestimmung des Menschen einschließen, sowohl für dieses als auch für das künftige Leben».
Darin liegt der seelsorgerliche Schluß. Wo der Mensch nicht aus dem Bild Gottes definiert wird, wird er aus seinen Erfahrungen definiert. Dann ist die Erfüllung das Erleben, und man muß immer neue Erfahrungen suchen und erzwingen. Das ist die «Psychologie ohne Haupt» — Rushdoonys Bild dafür, daß der Mensch keine Ordnung mehr hat, unter der seine Natur zur Ruhe käme.
Die Arbeit vor dem Fall
„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre.“ (1Mo 2,15)
Die Arbeit ist nicht die Folge des Falls, sondern vor dem Fall eingesetzt. Calvin sieht darin eine Grundordnung:
«Moses fügt nun hinzu, daß die Erde dem Menschen unter der Bedingung gegeben wurde, daß er sich in ihrer Bebauung übe. Daraus folgt, daß die Menschen geschaffen wurden, um sich mit irgendeiner Arbeit zu befassen, und nicht, um in Untätigkeit und Müßiggang darniederzuliegen. ... Und jeder betrachte sich selbst als Haushalter Gottes in allem, was er besitzt.» — Calvin zu Gen 2,15
Calvin liest die Arbeit als Haushalterschaft: Der Mensch empfängt die Erde nicht zum Verbrauch, sondern zur Verwaltung. Keil ergänzt die Perspektive:
«Da die Natur für den Menschen geschaffen war, war es seine Berufung, sie nicht nur durch seine Arbeit zu veredeln, sondern sie auch in die Sphäre des Geistes zu erheben ... Das galt auch für den Garten selbst, der ... dem Menschen zugeteilt wurde, damit er ihn durch seine Pflege und Kultur zu einem durchsichtigen Spiegel der Herrlichkeit des Schöpfers mache.» — Keil zu Gen 2,15
JFB fügt die Dimension der Anbetung hinzu: Der Garten war «nicht nur ein angenehmer Arbeitsplatz», sondern «in der Tat ein Tempel, in dem er Gott anbetete».
Rushdoony setzt hier seinen eigenen Akzent: Arbeit ist die Tätigkeit, durch die der Mensch Energie hervorbringt, um Bedeutung zu schaffen; in sich selbst hat sie keinen Sinn, sie empfängt ihn aus der Berufung. Calvin und Keil bestimmen Arbeit als Haushalterschaft und Dienst am Schöpfer. Rushdoonys Pointe ist die Zuspitzung auf Herrschaft und Gesetz: Arbeit ist Ausübung der Herrschaft unter Gott, und ihr Maßstab ist das Gesetz Gottes. Das ist seine theonomische Fassung — nicht allgemein reformierte Lehre, sondern SEINE Ausgestaltung.
Die Paradiessehnsucht
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen. ... Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen ... Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,1-5)
Mit diesem Text schließt der erste Stand — nicht mit einem Rückblick, sondern mit einer Verheißung. Die Paradiessehnsucht ist kein sentimentales Motiv; sie ist der stärkste Zug der menschlichen Seele, und sie ist begründet.
Rushdoony beschreibt sie in einer Form, die als SEINE Deutung zu kennzeichnen ist: Der Drang zum Paradies finde sich in jedem Teil der Welt; der Mensch träume schlafend und wachend davon und erinnere es als seine Heimat. Kein Winkel der Welt ohne eine Legende vom Garten Eden — verändert und vermischt, doch eine Erinnerung an die Wahrheit der Schrift.
Bavinck hat den systematischen Grund geliefert: Die Erinnerung ist echt, weil der Zustand echt war — und weil das Bild Gottes nicht auf den Anfang beschränkt bleibt. Adam war Bild Gottes, aber nicht im vollsten Sinne; erst die Vollendung zeigt das Bild in seinem ganzen Reichtum. Das Paradies der Schrift ist darum nicht nur Vergangenheit, sondern Zukunft: „Siehe, ich mache alles neu.“
Und weil die Sehnsucht so stark ist, wird sie mißbraucht. Rushdoony zeigt, wohin das führt: Der Sünder will das Paradies selbst herstellen — durch Erziehung, durch Gesetzgebung, durch Wachstum. Und weil er es herstellen will, braucht er keine Gnade, kein Gericht, keinen Gott — nur Macht, um die Hindernisse zu beseitigen. So wird aus dem Paradiesverlangen ein Vernichtungswille. Das ist der Unterschied zwischen dem Paradies der Schrift und dem Paradies des Sünders: Das eine kommt von oben, das andere wird von unten erzwungen; das eine ist Gnade, das andere Gesetzlosigkeit.
Für die Seelsorge folgt daraus das eine, was not tut. Wer die Paradiessehnsucht im Menschen anspricht, spricht die tiefste Schicht der Seele an. Wer sie auf Christus richtet, richtet den Menschen auf die Wahrheit. Denn der Mensch ist ein Wesen, das sich nach dem Paradies sehnt — und dieses Sehnen ist nicht seine Krankheit. Es ist seine Herkunft.
Quellen
Bibelübersetzung: Schlachter 2000, aus dem Projekt-Cache `quellen/schlachter_cache.json`, programmatisch geprüft.
Schriftstellen: 1Mo 1,26-27 · 1Mo 1,28 · 1Mo 2,15 · 1Mo 2,17 · 1Mo 2,19 · 1Mo 2,23-24 · Ps 8,5-9 · Ps 8,10 · Kol 3,9-10 · Eph 4,22-24 · 1Kor 11,7 · Hebr 2,8 · 1Kor 15,45-46 · Offb 21,1-5 · Offb 22,4.
Kommentare (Olive Tree):
- Calvin, Genesis, zu Gen 1,26-27 (Synekdoche; «die Vollkommenheit unserer ganzen Natur»; 1Kor 11,7 als häusliche Ordnung)
- Calvin, Genesis, zu Gen 2,15 (Haushalterschaft)
- Matthew Henry, Complete Commentary, zu Ps 8 (Herrschaft; messianische Auslegung nach Hebr 2,6-8)
- Keil, Genesis, zu Gen 2,15
- JFB, zu Gen 2,15 (Garten als Tempel)
Systematik (Reformed Mind):
- Herman Bavinck, Reformed Dogmatics II, § 33 «The Essence of Man» (imago Dei und compendium naturae; Bild im weiteren und engeren Sinne; der ganze Mensch als Bild der ganzen Gottheit; Erschaffung «in virili aetate»; «Operari sequitur esse»)
- Herman Bavinck, Reformed Dogmatics II, § 34 «The Destiny of Man» (Bild Gottes erst in seiner Bestimmung vollständig; status integritatis und status gloriae)
Rushdoonys eigene Positionen (im Text als solche gekennzeichnet): R. J. Rushdoony, «Human Nature», Lektionen 1–9 (First Estate) — «Aufruhr gegen die Reife»; Geschlechtlichkeit als «ausschließlich kreatürliche Sache»; Arbeit als Herrschaft unter dem Gesetz; Paradiesmotiv als Erinnerung und Weissagung.